Info: If you have any Information concerning Safety please E-Mail us for uploading!
Info: Wenn ihr irgendeine Sicherheitsrevelante Information habt schickt uns bitte eine
E-Mail.

Am Fuß montierte Kameras

Ganz egal welche Art von Sprung wir machen, eine Kamera stellt stets eine Gefahrenquelle dar. Bei jeglichem Sprung kann es schon zu Verknotungen mit Hilfsschirmverbindungsleine oder Leinen des Hauptschirmes kommen (Auftretende Fehlöffnungen sind z.B. Hufeisen oder Flamingo). Im Wingsuitfliegen sind am Fuß angebrachte Kameras besonders gefährlich, weil durch den stark- horizontalen Flugwinkel des Springers der Hilfsschirm, Pack Job und somit auch die Fangleinen in einem Winkel schräg nach hinten von dem Springer weggehen. Der gesamte Öffnungsvorgang ist dichter an den Füßen, durch stark- angewinkelte Beine wird dieses Problem noch weiter verstärkt. Das Anwinkeln der Beine muss bei einem Öffnungsvorgang mit bestimmten Wingsuits aber zwingend erfolgen, hierbei ist auf eine Fußkamera zu verzichten.

Sollte eine Kamera am Fuß verwendet werden gilt auf folgende Regeln zu achten:

Position des Höhenmessers

Es ist oft ungünstig den Höhenmesser beim Wingsuitfliegen am Handgelenk zu tragen, besonders bei Suits mit Haltestäben und sehr abgeknickten Handgelenken kann man so kaum noch die Höhe prüfen. Alternativ gibt es Befestigungen an Brust- oder Schultergurt. Bei diesen Alternativen gilt folgendes zu beachten:

Am Brustgurt befestigte Höhenmesser:
Versuche haben gezeigt, dass am Brustgurt befestigte Höhenmesser beim Rückenflug aufgrund der umströmenden Luft und damit verbundenen Druckänderungen einen falschen Wert von bis zu 300m/GND Differenz anzeigen können. Bei unerfahrenen Wingsuitpiloten kann sich diese Position des Höhenmessers auch in normaler Bauchlage als nachteilig auswirken, da man zum Ablesen den Kopf sehr stark nach unten neigen muss. Ein stark geneigter Kopf kann einen großen Einfluss auf den Flugwinkel haben und schnell zu Unstabilität führen. Bei erfahreneren Piloten stellt dies weniger ein Problem dar.

Am Schultergurt befestigte Höhenmesser:
Auch hier kann es beim Rückenflug zu Abweichungen des realen Höhenwertes kommen, die Differenz ist aber geringer anzunehmen als 300m/GND, da der Höhenmesser sich nicht genau im Zentrum des Körpers befindet. Verwendet man eine große Suit ist auch hier durch den großen Armflügel eine starke Wertdifferenz von bis zu 300m/GND anzunehmen.
Hinweis: Beim Rückenflug muss generell ein Höhenwarner verwendet werden!

Sehr zu empfehlen ist die Schulterhalterung „The Wedge“ von der Firma LookMa:
Lookma

Wingsuit Leg Pouch beim Skydiven

Das Verstauen des Hilfschirms in einer Leg Pouch ist für Fallschirmsprünge aus Flugzeugen nicht erlaubt. Diese Option wurde vom Hersteller ausdrücklich nur für BASE Sprünge vorgesehen!
(Auszug aus dem Wingsuit Sicherheitsmanual der BKF Bundeskomission Fallschirmsport)

Bei Wingsuits mit Legpouch geht die Hilfsschirmverbindungsleine aus dem BOC über eine Klettverbindung (Schrivel flap) in die Legpouch. Dadurch entsteht zwischen der Legpouch und dem BOC ein beweglicher Bereich / Knickbereich. Sitzt man mit einem Hilfsschirm in der Legpouch im Flieger und ist die Hilfsschirmverbindungsleine mit wenig Überlänge verstaut, besteht die Wahrscheinlichkeit sich selber den Pin zu ziehen. Wird als Gegenmaße die vorgeschriebene Überlänge gepackt, so besteht hierbei die Gefahr mit der Hilfsschirmverbindungsleine an Gegenständen, im Flieger oder anderen Springern hängen zu bleiben und sich ebenfalls den Pin zu ziehen, Skydiven mit Legpouch ist deshalb sehr gefährlich.